Florenz
-
Toskana
-
Italien
Die
toskanische
Hauptstadt
wird vom
Arno in
zwei
Teile
geteilt.
Die
sanften
florentinischen
Hügel
erreichen
im
Norden
fast die
Ausläufer
der
Appeninen,
während
im Osten
der
Pratomagno
die
Grenze
bildet
und im
Süden
die
Berge
des
Chianti
die
Grenze
bilden.
Florenz
hat
heute
etwa
450.000
Einwohner,
die
hauptsächlich
vom
Tourismus,
Handwerk
und der
Industrie
leben,
wobei
die
Textilindustrie
die
wichtigste
ist. Die
Stadt
Florenz
wurde im
1.
Jahrhundert
vor
Christus
von den
Römern
als "Municipio
Florentina"
(d.h.
die
blühende
Gemeinde),
am Fuße
eines
Hügels,
wo sich
noch
heute
die
etruskische
Stadt
Fiesole
befindet,
gegründet.
Zu
Beginn
war
Florentina
nicht
von
großer
Wichtigkeit.
Im 4.
Jahrhundert
wurde
Florenz
Bischofssitz,
doch
erst im
11.
Jahrhundert
begannen
schließlich
der
Einfluss
und auch
das
wirtschaftliche
Wachstum
so zu
steigen,
dass die
Stadt
1183
Republik
wurde.
Im 13.
Jahrhundert
wurde
das
Bankensystem
eingeführt
und die
Aristokratie
teilte
sich in
zwei
Teile:
Guelfen
(Anhänger
des
Papstes)
und
Ghibellinen
(Anhänger
der
Hohenstaufen).
Die
Ghibellinen
wollten
den
Wachstum
der
unabhängigen
Gemeinden
verhindern,
weshalb
das
Bürgertum
auch die
Guelfen
unterstützte.
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Innerhalb
der
Guelfen
gab es
allerdings
unterschiedliche
Meinungen,
die
schließlich
zur
Teilung
in weiße
und
schwarze
Guelfen
führte.
In der
zweiten
Hälfte
des 13.
Jahrhunderts
wurden
die
Zünfte
gegründet
und nur
wenige
Jahre
später,
riß das
Bürgertum
die
Macht an
sich.
Daraus
entstand
die so
genannte
"Signoria".
Unter
der
Macht
der
Signoria
wurde
Florenz
immer
reicher
und
mächtiger,
bis es
über
fast
ganz
Zentralitalien
die
Vorherrschaft
besaß.
Den
Reichtum
kann man
ganz
besonders
an den
Bauwerken
der
Zeit,
wie den
Palazzo
Vecchio
oder der
Kirche
S. Maria
Novella,
S. Croce
und dem
Campanile
(Glockenturm)
von
Giotto
erkennen.
Bis zum
Ausbruch
der Pest
von
1348,
welche
etwa
zwei
Drittel
der
Einwohner
von
Florenz
tötete,
war
Florenz
eine der
meist
bevölkerten
Städte
der Welt
geworden.
Der
Bankier
Cosimo
de'Medici
nahm
1434 die
Machtzügel
in die
Hand.
Seine
Regierung
dauerte
bis
1494,
mit dem
Ausschluss
der
Medici
aus
Florenz.
Bereits
1512
kehrten
die
Medici
nach
Florenz
zurück,
wo sie
bis
1527,
mit
Hilfe
spanischer
Truppen,
die
Stadt
besetzten.
Nur vier
Jahre
später
kehrte
Alessandro
de'Medici
mit dem
Großherzog
Karl V.
zurück.
1569
wurde
Cosimo
I. von
Papst
Pius zum
Großherzog
der
Toskana
ernannt.
Nun
hatten
die
Medici
nicht
nur die
Macht
über
Florenz,
sondern
über die
gesamte
Toskana,
ausgenommen
davon
Massa,
Carrara
und
Lucca.
1737,
mit dem
Tode
Gian
Gastones
starb
die
Medici-Dynastie
aus. Bis
1859,
mit
kurzer
Unterbrechung
der Ära
Napoleons
(1801-1814)
stand
die
Toskana
unter
der
Herrschaft
des
Hauses
Habsburg.
Am
15.03.1860
tritt
die
Toskana
dem
Reich
von
Viktorio
Emanuele
II. bei.
Von 1865
bis 1871
war
Florenz
die
Hauptstadt
des
italienischen
Königreichs.