Pisa -
Toskana
-
Italien
Seit dem
5.
Jahrhundert
v. Chr.
war Pisa
eine
etruskische
Siedlung
am
Mittelmeer.
Im 2.
Jahrhundert
v. Chr.
wurden
die
Stadt
von den
Römern
übernommen.
Sie
erbauten
hier den
Portus
Pisanus,
der zu
einem
wichtigen
Flottenstützpunkt
wurde.
Abgesehen
von den
Sarkophagen
und den
Ruinen
der
Thermen,
ist von
dem
römischen
Imperium
fast
nichts
mehr
übrig
geblieben.
Nach dem
Untergang
des
Römischen
Reiches,
war Pisa
für die
Goten,
Langobarden
und
Karolinger
eine
wichtige
Hafenstadt
im Kampf
gegen
die
Sarazenen.
Pisa war
es im
11.
Jahrhundert
gelungen,
neben
Genua,
Venedig
und
Amalf
eine der
vier
mächtigen
italienischen
Seerepubliken
zu
werden.
Mit dem
Gold,
das aus
den
Kämpfen
gegen
die
Sarazenen
stammte,
wurde
der
Dombau
finanziert.
In
dieser
Zeit
begann
auch die
Geschichte,
die für
Pisa
jährlich
Millionen
von
Besuchern
aus der
ganzen
Welt
anzieht:
der Bau
des
Campanile
(dt.
Glockenturm)
des
Doms,
bekannt
unter
dem
Namen
der
Schiefe
Turm von
Pisa.
Alle
Monumente
der
Piazza
wurden
mit
Marmor
aus
Carrara
erbaut.
Nach
sechs
Jahren
Bau und
bis zum
dritten
Stock
angelangt,
ließ der
Architekt
Bonanno
Pisano
die
Arbeiten
stoppen,
da eine
Bodensenkung
den Turm
kippen
ließ.
Heute
glaubt
man,
dass es
nicht
nur die
Bodenbedingungen
waren,
die zur
Neigung
des
Turms
führten,
sondern
auch das
enorme
Gewicht
des
Turmes.
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Pisa ist
auch die
Geburtsstadt
von
Galileo
Galilei,
Astronom,
Physiker,
Mathematiker
und
Gründer
der
Versuchsmethode.
Bereits
1583
entdeckte
er das
Pendelgesetz
sowie
die
hydrostatische
Waage.
Sieben
Jahre
später
lehrte
er als
Mathematikprofessor
an der
Universität
Padua,
wo er
auch das
Fernrohr
erfand,
mit dem
er die
Mondoberfläche,
den Bau
der
Milchstraße,
die
Venus,
die
Umdrehung
der
Sonne um
die
eigene
Achse
sowie
den
Jupiter
sehen
konnte.
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